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Buch: Der Fall Vera Brühne. Tatsachenroman von Peter Anders

Buchkritiken: Der Fall Vera Brühne. Tatsachenroman von Peter Anders

star rating  5 Sterne, 4 Rezensionen
Kategorien: Buch, Kriminalfall, Ermittlungsarbeit, Schuldspruch, Gericht, Zeugen, Widersprüche, Lügen, Begnadigung, Vera Brühne

von: Peter Anders
Verlag: Decent-Verlag




 Dokumentation eines Skandalurteilsl

Der Fall Vera Brühne dokumentiert den spektakulärsten und zugleich umstrittensten Mordprozesse der Nachkriegszeit, der mit der Verkündung des Urteils am 4.Juni 1962 ein unrühmliches Ende fand.

Zweifel an der Haltbarkeit des Schwurgerichtsurteils veranlassten Peter Anders drei Jahre nach der Urteilsverkündung, auf eigene Faust zu ermitteln. Der stößt auf Ungereimtheiten und nicht zuletzt auf die mit nichts zu entschuldigende Tatsache, dass die am Tatort ermittelnde Kriminalbeamten vorhandene Spuren verwischten, anstatt sie zu sichern. Es gelang ihm, die Säulen der Anklage bis in die Grundmauern zu erschüttern. So konnte er u.a. der ehemaligen Sprechstundenhilfe und Vertrauten des ermordeten Arztes nachweisen, dass sie anlässlich ihrer Vernehmung durch die Kriminalpolizei und später vor dem Schwurgericht vorsätzlich falsch ausgesagt hatte. Nachdem sie Dr. Prauns 'Geschäftspartner' kannte, die wie ihr Chef in illegale Waffengeschäfte verwickelt waren, sah sie ihr Heil in der Flucht nach vorn und erklärte sich Peter Anders gegenüber bereit, ihre unwahren Aussagen zu widerrufen. Doch drei Tage nach dem Besuch des Autors starb die bisher kerngesunde 'Abtrünnige' unter mysteriösen Umständen. Ihr plötzlicher Tod wurde geheim gehalten. Nachdem sich Peter Anders trotz aggressiver Drohungen weigerte, Schweigegelder anzunehmen, war er seines Lebens nicht mehr sicher. Er überstand mehrere Anschläge auf sein Leben; sein Auto liegt noch heute im Hamburger Hafenbecken.

Mit seiner Geduld am Ende kündigte Peter Anders Mitte 1978 in der Presse sein Buch über den Fall Vera Brühne an. Daraufhin reagierte Franz Josef Strauß. Er wusste, dass dieses Werk u.a. Fakten enthielt, die die Sprechstundenhilfe dem Autor drei Tage vor ihrem mysteriösen Tod anvertraut hatte, und die nicht nur einigen mit ihm befreundeten Lobbyisten gefährlich werden konnten. Der als Hardliner geltende Ministerpräsident, der in seiner politischen Karriere wohl mehr Skandale und Affären überstanden hatte als jeder andere deutsche Politiker seit Gründung der Bundesrepublik, bot Peter Anders an, die nicht geständige Vera Bühne zu begnadigen, wenn er sich im Gegenzug dazu bereit erklärt, sein angekündigtes Buch ab dem Tag der Begnadigung über einen Zeitraum von 15 Jahren nicht zu veröffentlichen.

Im Interesse der Inhaftierten ging der Autor auf diesen Deal ein. Daraufhin verfügte der bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß am 30. Mai 1979 die Begnadigung von Vera Brühne. Auch Peter Anders hielt sich an die Abmachung und sein gegebenes Wort. Vera Brühne hatte es Peter Anders zu verdanken, dass sie bis zu ihrem Tod am 17. April 2001 noch 21 Jahre in Freiheit leben konnte.




 Dieser Tatsachenroman enthält ausschließlich Tatschen

Auch wenn gewisse Dummschwätzer glauben, dass ihre 'geistlosen' Beiträge den Tatsachenroman 'Der Fall Vera Brühne' abqualifizieren könnten, so ist das ein Versuch, der zum Scheitern verurteilt ist. Peter Anders übergab bereits im März 1969 seine Erittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft in München. Und damals lebten alle Beteiligten noch, auch FJS! Und wenn nur ein Wort in seinem Tatsachenroman nicht den Tatsachen entsprochen hätte, den er aufgrund des mit Strauß vereinbarten Deals über 15 Jahre auf Eis gelegt hatte - Strauß wusste, was Renate Meyer ihm anvertaut hatte - dann wären einige Lobbyisten der Waffenszene auf die Barrikaten gegangen!


 Dokumentation eines Skandalurteils

Seit der 2. Auflage nennt der Autor Roß und Reiter, aber das scheinen Besserwisser und Ignoranten aus dem Straußlager nicht kapiert zu haben. Im Übrigen hätte sich FJS Strauß selbst geschadet, wenn er sich schriftlich abgesichert hätte. Auch das haben machne Leute die die diesen Tatsaschenroman kritisieren, nicht begriffen! Führende Journalisten sind da ganz anderer Meinung, wie Frank Elstner in seiner Show 'Menschen der Woche' zu der Peter Anders Gast war, erklärt hatte. Ich habe die um 30 authentische Dokumente erweiterte Ausgabe des Autors "Ich in doch bitte unschuldig uschuldig!" Der Fall Vera Brühne, bereits gelesen und kann dieses Werk nur empfehlen.


 Ignoranten gibt es immer wieder

Der Autor bleibt dem Leser keine Antwort schuldig, vor allem in den nachfolgenden Auflagen (inzwischen 6!). Aber im Jahre 2000 musste er das Persönlichkeitsrecht von im Prozess nicht beteiligten wahren. Dr. Praun jr. praktizierte damals noch, so dass der Autor seinen Namen noch nicht nennen wollte, um ihn nicht zu schaden. Das hat sich inzwischen geändert, der heute über 80-jährige praktiziert nicht mehr. Aber manche Leute, die zu Unrecht Kritik üben, stammen aus dem "Strauß-Lager". Ich kann nur die neueste Fassung empfehlen. Zur Leipziger Buchmesse erschien übrigens eine um 30 Seiten erweitere Auflage mit authentischen Dokumenten: "Ich bin doch bitte unschuldig! Der Fall Vera Brühne" [von Ber]


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