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Buch: Helene - Eine Kriegskindheit von Dieter Ebels

Buchkritiken: Helene - Eine Kriegskindheit von Dieter Ebels

star rating  4.9 Sterne, 8 Rezensionen
Kategorien: Bücher, Belletristik, Zweiter Weltkrieg, Familiengeschichte, Nationalsozialismus, Kriegskindheit

von: Dieter Ebels
Verlag: Wagner Verlag




 Ein Mädchen beschreibt das nackte Grauen

Ich muss einfach meine Meinung zu diesem Buch loswerden, denn so eine beeindruckende Schilderung über die Kriegszeit ist mir bisher noch nicht untergekommen. Es sind nicht nur die grausamen Szenen über Tod und Leid der Bevölkerung, es sind auch die oft banalen Nebensächlichkeiten, die von einem Mädchen erzählt werden. Die Erzählerin hat bis heute nicht vergessen, dass der Bauer, bei dem sie während der KLV untergebracht war, seine Magd sexuell missbrauchte. Helene hat nicht vergessen, dass ihr eine gebratene Katze als Hasenbraten vorgesetzt wurde. Und auch wenn sie es damals noch nicht begriffen hatte, wurde sie von einem Mann, der ihre Unwissenheit ausnutzte, selbst sexuell missbraucht. Auch Helenes Mutter treibt es mit dem Onkel, während der Vater als Soldat im Krieg ist. Das Buch ist nicht nur geprägt vom Schrecken des Krieges, sondern auch von vielen allzu menschlichen Szenen.

Meine Meinung: Ein großartiges Stück Literatur, welches Seinesgleichen sucht. [von Marianne Scholl, Berlin]




 Brutal, aber die Wahrheit

Auch wenn das Lesen dieses Buches schon ein paar Jahre zurück liegt, so hat es bis heute einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich spüre jetzt noch die Gänsehaut, die mir beim Lesen immer wieder über den Rücken lief. Das Buch spiegelt die Geschehnisse im Krieg so wider, wie sie von der Bevölkerung und ganz besonders von den Kindern erlebt wurden. Es zeigt auf niederschmetternder Weise das Leid von unschuldigen Kinderseelen auf, die sich in dieser irrsinnigen Zeit zurecht finden mussten. Das Buch ist mit Abstand das beste, was ich diesem Genre erschienen ist. Ein literarisches Meisterwerk. [von A. W.]


 Ein schaurig schönes Buch

Ich bin Schülerin und in meinem Geschichtsschulbuch "Mitmischen3" ist ein Auszug des Buches von Dieter Ebels abgedruckt. Da der Geschichtsunterricht nicht zu meinen Lieblingsfächern gehört, mochte ich das Thema nicht - auch nicht den Auszug im Schulbuch. Unser Lehrer empfahl bei einem Gespräch mit der Elternpflegschaft, sich das Buch "Helene - Eine Kriegskindheit" als Lektüre anzuschaffen und meine Eltern kauften es. Ich habe es anfänglich nur aus Langeweile gelesen, doch dann kam ich zu dem Punkt, an dem ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Diese Geschichte zog mich in ihren Bann. Sie ist schaurig schön und gehört nun zu meinen Lieblingsbüchern.


 Eine Geschichte, die unter die Haut geht

Obwohl es schon gut zwei Jahre her ist, dass ich das Buch gelesen habe, ist die Erinnerung daran noch so groß, als hätte ich es erst gestern gelesen. Das Buch hinterließ bei mir einen so tiefen Eindruck, dass ich es wohl mein Leben lang nicht vergessen werde. Helene - Eine Kriegskindheit, geht tief unter die Haut. Das Buch verteufelt auf seine ganz eigene Weise den Krieg. Es ist ein Buch, welches man einfach gelesen haben muss.


 Ein echter Top-Tipp

Ich habe schon einige Bücher über dieses Genre gelesen, doch "Helene - Eine Kriegskindheit" toppt alles dagewesene. Es ist ein Buch zum Eintauchen. Man erlebt die damalige Welt des Mädchens Helene am eigenen Leib. Leute, die das, was sie lesen, auch fühlen wollen, kommen an diesem Buch nicht vorbei. Ich habe beim Lesen vor Angst gezittert und ich habe vor Ergriffenheit geweint. Noch nie zuvor habe ich ein Buch so intensiv "gefühlt". Es ist eine Geschichte, die tief unter die Haut geht. Mit diesem Bestseller katapultierte sich Ebels an die Spitze meiner Lieblingsautoren.


 Ein Buch zum Verlieben

Auch wenn dieses authentische Buch eine grausame Zeit beschreibt, bleibt der Inhalt eine mehr als unterhaltsame Familiengeschichte. Sehr schnell schließt man als Leser das Mädchen Helene ins Herz und möchte es am Liebsten nie mehr loslassen. Wie sehr man sich mit Helene verbunden fühlt, merkt man erst, wenn man das Buch ausgelesen hat und feststellen muss, dass einem die kleine Helene fehlt. Ich habe mich in das Buch verliebt und es schon 3mal gelesen. Es geht immer wieder unter die Haut und ich musste jedes Mal vor Ergriffenheit weinen. Dass Auzüge dieses großartigen Buches in Geschichtsschulbücher zu finden sind, ist toll. Doch meiner Meinung nach sollte man nicht nur Auszüge, sondern das ganze Buch in den Schulunterricht einbinden. "Helene - Eine Kriegskindheit" schildert auf dramatische Weise das, was Kinder damals empfunden haben und ist in meinen Augen mit dem Tagebuch der Anne Frank gleichzustellen. Die Schrecken des Naziregims kann man Schülern nicht oft genug vor Augen halten.


 Geht tief unter die Haut

Helene - Eine Kriegskindheit, kein anderes Buch hat mich emotional so tief getroffen. Alles beginnt, wie eine Kindergeschichte, doch plötzlich ist man als Leser tief drin, in einer Handlung, die mitreisst. Ebels schaffte es durch seine Schreibweise, dass ich mich nach kürzester Zeit als Teil der Geschichte fühlte. Es war, als ob ich alles, was in dem Buch steht, am eigenen Körper erleben würde; als wäre ich selbst mitten drin in dieser aufwühlenden Szenerie. So intensiv wurde ich noch nie von einem Buch gefangen genommen. In meinen Augen ist es das Buch der Bücher. Originalauszüge des Buches sind mittlerweile auch in Geschichtsschulbüchern zu finden. [von Sarah]


 Eine tiefgreifende Geschichte

Zunächst erzählt das Mädchen Helene von seiner Einschulung und von dem peinlichen, aber lustigen Missgeschick, was ihr passierte. Als Helenes hochschwangere Mutter plötzlich ins Krankenhaus muss, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Dem Leser offenbaren sich Szenen, die tiefgründige Emotionen hervorrufen. Die Geschichte der kleinen Helene wird plötzlich zu einem fesselnden Drama, aufwühlend und so spannend, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Die Erlebnisse des Mädchens Helene, die allesamt authentisch sind, ziehen den Leser manchmal tief herunter und eigentlich ist es nicht möglich, dieses Buch zu lesen, ohne dass man ab und zu eine Gänsehaut bekommt und ohne ab und zu ein paar Tränen zu vergießen. Dem Autor Dieter Ebels ist ein hervorragendes Stück Literatur gelungen, ein Buch, welches ich jedem nur ans Herz legen kann. Großartig!


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