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Buch: Vom Pimpf zum Adolf-Hitler-Schüler - Im Namen des Führers begeistert, enttäuscht und missbraucht von Günter A Hoffmann

Buchkritiken: Vom Pimpf zum Adolf-Hitler-Schüler - Im Namen des Führers begeistert, enttäuscht und missbraucht von Günter A Hoffmann

star rating  4.8 Sterne, 5 Rezensionen
Kategorien: Buch, Geschichte, Nationalsozialismus, Adolf Hitler, Führer, Waffen SS, Pimpfenprüfung, Volkssturmeinheit, Arische Rasse, Hitlerjugend

von: Günter A Hoffmann
Verlag: Bochumer Universitätsverlag Westdeutscher Universitätsverlag




 ich war auch begeistert und letztendlich fürchterlich enttäuscht

Auch ich war ein begeisterter Uniformträger mit Jungenschaftsführer-Kordel. Durch Hoffmanns autobiographische Erzählung stand das, was ich selbst erlebt habe in den letzten Kriegsjahren wieder vor meinen Augen. Hoffmann schildert das, was wohl die meisten Pimpfe begeistert hat. Und er sagt auch wie enttäuscht sie waren, als ihr über alles geliebter Führer den feigen Freitot wählte und seine Jugend im Stich ließ. Schließlich schildert Hoffmann sehr ausführlich, wie die Jugend danach erkannte, dass sie nur von den Nazis missbraucht wurde und als zukünftiges "Kanonenfutter" gedrillt und erzogen wurde. Alle, die diese Zeit erlebt haben, sollten das an die heutige Jugend weitergeben.




 Die Jugend in der Nazizeit

Durch Zufall habe ich das Buch im Internet gefunden und es hat mich sofort gefesselt. In einem Zuge habe ich es durchgelesen. Alles was ich dort erfuhr war mir weitestgehend unbekannt, denn weder im Elternhaus noch in den Schulen wurde gerade das Thema, mit welchen Mitteln die Jugend von den Nazis gekördert wurde, angesprochen. Ich würde jedem, der sich für unser jüngeste Vergangenheit interessiert, diese Buch empfehlen. Auch für den Geschichtsunterricht ist diese Buch ein geeignetes Machwerk. [von Joachim]


 Die Jugend ist begeisterungsfähig, aber auch schnell enttäuscht wenn sie erkennt, belogen worden zu sein

Schüler der zehneten Realschulklassen zeigen während der Autorenlesung reges Interesse, insbesondere daran, wie die Jugend damals mit vorgegaukelten ideologischen Parolen zu begeistern war. Eine Erzählung von Zeitzeugen ist nachhaltiger und nachvollziehbarer, als kurze Daten aus einem Geschichtsbuch. Gerade die Jahrgänge um 1930 sollten - zumal sie es jetzt noch können, den Mut aufbringen, der Jugend die damaligen Kriegs- und Nachkriegswirren nahe zu bringen.


 Die Jugend der Nazis in den letzten zwei Kriegsjahren

Insbesondere in den letzten Kriegsjahren, je Näher das unvermeintliche Ende näher rückte, wurden die Kinder und Jugendlichen für den Fronteinsatz gedrillt. Die Themen in den Schulfächern waren geprägt von der Ideologie der Nationalsozialisten. Kriegsspiele im Gelände wurden von der Jugend mit Begeisterung angenommen - für die Nazis bedeuteten sie Erziehung für das künftige "Kanonenfutter. In den Adolf-Hitler-Schulen wurden die künftigen Vermittler der Arischen-Rasse ausgebildet.


 Autobiographie als lesenswerte Erzählung

Günter A. Hoffmann schildert sehr spannend für alle 1930er Jahrgänge und insbesondere für die 10ten Klassen der Realschulen das Leben eines begeisterten 11jährigen, der wie viele andere Kinder wegen der Bombenangriffe der Engländer und Amerikaner evakuiert wurde. In der Nähe von Freiburg wohnt er bei einer Familie und freundet sich mit dem Sohn, der bereits Hauptjungzugführer des Deutschen Jungvolks war und kurze Zeit später mit 17 Jahren zur Waffen SS kam, an. Durch seine Beigesterung für Hitler sowie durch seinen Einsatz beim Jungvolk wurde er recht schnell zum Jungenschaftsführer ernannt. Hitlerjugend und Partei schickten ihn zum Lehrgang für die Aufnahme zur Adolf-Hitler-Schule. Dort verblieb er bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Zum Schluss als 12 Jähriger kämpfend in einer Volkssturmeinheit. Zurück im zerstörten Ruhrgebiet erkannte er recht schnell, das Hitler, die Partei und SS Obersten ihn und die Jugend im Allgemeinen nicht nur getäuscht, sondern auch für eine Ideologie missbraucht hatten, die bereits Jahre zuvor zum Scheiten verurteilt war.


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